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Technik

Mobile Tagging: Teil 3 – Near Field Communication

19.04.2016Lars Veerkamp

Die Technologie von NFC baut darauf auf, dass Kaufprozesse über das mobile Endgerät, direkt am Point of Sale, abgeschlossen werden können. Die Kommunikation ist bis zu einer Reichweite von 10cm möglich.

Der Kunde legt das mobile Endgerät auf den Tresen. Ein integrierter NFC-Chip stellt die Verbindung mit dem Kassensystem her (siehe Abb. 9). Der NFC-Chip wurde mit der Kreditkarte verifiziert und erhält die nötigen Informationen. Bei der Verbindung mit dem NFC-Chip kommuniziert die Kasse automatisch mit der zugehörigen Applikation und schließt den Kaufprozess ab.[1] Profitieren können so nicht nur die Kunden und die Verkäufer. Auch die Mobilfunkbetreiber und Banken haben mit dieser Technologie Vorteile. Die Marke hinter den Verkaufsflächen kann, mit Hilfe der NFC-Technologie, den Kunden einen angenehmeren Aufenthalt gewähren. Ein schneller Verkaufsprozess verringert die Wartezeiten und sorgt für eine verstärkte Kundenbindung. Mobilfunkbetreiber können mit Banken Kooperationen eingehen, wodurch die Kunden ebenfalls sparen können. Zum Beispiel können die Banken eine vergleichbar günstige Gebühr für die, im Mobiltelefon integrierte Kreditkarte festlegen. Die Banken generieren mehr Geldtransfers, da die Bezahlung über das mobile Endgerät jederzeit möglich ist. Am Point of Sale lässt sich die Bargeldmainpulation verringern. Umsatzverluste werden verringert. Ebenso können Kunden bequem Gutscheine, über die zugehörige Applikation verwalten, eintauschen oder verschenken.[2]


 

 

[1] Vgl. Mroz (2013), S. 101

[2] Vgl. Langer / Roland (2010), S. 206f.

Quellenverzeichnis:

Mroz, Rafael: “App-Marketing für iPhone und Android: Planung, Konzeption, Vermarktung von Applikationen im mobile Business”. HJR-Verlag, Heidelberg, 2013

Langer, Josef / Roland, Michael: “Anwendung von Technik von Near Field Communication (NFC)””. Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 2010

 

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